4 Tipps zum Abschluss von Handyverträgen

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Das Abschließen eines Handyvertrags ist heute so einfach wie nie. Egal ob Internet-Flat, Smartphone inklusive oder preiswerte Auslandstelefonie, für jeden Bedarf gibt es den scheinbar perfekten Tarif. Wer sich jedoch zu leichtfertig für ein Angebot entscheidet, riskiert hohe Zusatzkosten. Dieser Ratgeber macht auf vier wesentliche Faktoren aufmerksam, um von einer tatsächlich günstigen Lösung zu profitieren.

1. Kosten checken
Das Vergleichen von Tarifen der unterschiedlichsten Anbieter ist für Laien oft sehr schwierig. Während die Einen ihre Grundgebühren während der Laufzeit schrittweise erhöhen, verlangen die Anderen Anschlussgebühren oder sonstige Leistungen. Beides wird nicht selten erst ersichtlich, wenn man die Unterlagen genauer anschaut. Es ist für einen objektiven Vergleich unerlässlich, die vollständigen Kosten eines Handyvertrags zu berechnen. Niemand sollte sich von anfänglichen Lockangeboten in die Irre führen lassen. Nur weil ein Handyvertrag im ersten Jahr der Laufzeit am günstigsten ist, heißt das noch lange nicht, dass ein anderer Anbieter nicht das insgesamt billigere Angebot in petto hat. Empfehlenswert ist es demnach die monatlichen Gebühren für die gesamte Laufzeit zu summieren und alle anfallenden Zusatzkosten zu addieren. Anhand dieses Gesamtbetrags sind Verträge korrekt vergleichbar.
Um sich die Recherche nach den derzeit günstigen Angeboten zu erleichtern und nicht hunderte Anbieterseiten durchstöbern zu müssen, kann der Besuch von neutralen Handyshops hilfreich sein. Die Auswahl an virtuellen Vergleichsportalen für Handyverträge ist mittlerweile riesig. Leider findet man darunter auch einige schwarze Schafe, die es mit der ordentlichen Auswahl günstigster Tarife nicht sonderlich ernst meinen. Der Fokus sollte auf seriöse Seiten gerichtet werden, die sich unter anderem über das Trusted Shops Qualitätssiegel erkennen lassen und dabei gute Bewertungen erzielen. Eine dieser Seiten ist www.handyagent24.de, ein Onlineshop zu aktuellen Angeboten für Handys mit Vertrag und freier Netzauswahl. Eine Geld-Zurück-Garantie gibt Sicherheit und mit dem Produktvergleich wird die Kaufentscheidung beschleunigt. Am besten dennoch genug Zeit für die Suche nach dem optimalen Tarif einplanen und alle Posten in Ruhe analysieren. Wird die Tarifwahl unter Zeitdruck erledigt, steigt das Risiko versehentlich wichtige vertragliche Bestandteile zu überlesen und am Ende draufzuzahlen. Das gilt es zu vermeiden. Weitere Informationen zum Trusted Shops Gütesiegel können unter www.trustedshops.de3 nachgelesen werden.

2. Vorsicht bei Flatrates
Flatrates sind zwar gut und praktisch, aber leider nicht immer die billigste Variante zum Telefonieren, Simsen und Surfen. Wird ein Vertrag mit Flatrate gewählt, sollte vor Abschluss im Kleingedruckten unbedingt nach einer sogenannten Datenautomatik sowie dem vertraglichen Datenvolumen Ausschau gehalten werden. Während das Datenvolumen aufzeigt, wo das monatliche Limit liegt, informiert die Datenautomatik darüber, dass beim Überschreiten des vertraglich festgelegten Datenvolumens extra Volumen berechnet wird. Diese Buchungen erfolgen oft unbemerkt, sodass zusätzliche Handykosten anfallen. Beim Vergleichen von Angeboten ist das Datenvolumen ein wichtiges Entscheidungskriterium. Es sollte ausreichend hoch und an das individuelle Nutzerverhalten angepasst sein. Bei regelmäßigen Aufrufen von Videos und der täglichen Nutzung von Apps, reichen Verträge mit weniger als sechs Gigabyte Datenvolumen pro Monat oft nicht mehr. Nutzer, die ihren Datenvolumenbedarf schlecht einschätzen können, sollten einen Blick in das Smartphone-Menü werfen. Unter Mobiles Netz bei iOS oder Datenverbrauch bei Android kann der Datenverbrauch eingesehen werden. Im Idealfall liegt das Datenvolumen beim neuen Vertrag um mindestens ein Drittel höher als bisher.

3. Auf LTE bestehen
Bei LTE, also Long Term Evolution, handelt es sich um einen Mobilfunkstandard. Im Vergleich mit älteren Standards wie UMTS ergeben sich höhere Downloadraten, soll heißen, dass der Nutzer Daten bei Tarifen mit LTE schneller downloaden kann. Die Datenübertragungsraten sind höher. Hinzu kommt, dass der Stromverbrauch bei LTE geringer ist und der Akku länger hält. Von Verträgen ohne LTE ist mittlerweile abzuraten, weil sie nicht mehr aktuell sind und den Nutzer mit zu vielen Nachteilen konfrontieren. Es gibt sogar bereits die nächste Generation des Mobilfunkstandards mit noch besseren Leistungen: LTE-Advanced.

4. Direkt kündigen
Wer einen Vertrag abschließt, ist gut beraten direkt nach Abschluss die Kündigung an den Anbieter zu schicken. Denn wird der Vertrag nicht rechtzeitig aufgelöst, verlängert sich dieser automatisch um ein weiteres Jahr und die Handyrechnung steigt teilweise drastisch. Besonders die monatliche Grundgebühr ist ein nicht zu unterschätzender Kostenfaktor. Viele Anbieter locken Neukunden mit stark reduzierten Gebühren und passen diese nach Ablauf der Vertragslaufzeit an. Häufig müssen Kunden dann das Doppelte für die gleichen Leistungen zahlen.
Die Kündigungsfrist vieler Verträge beträgt drei Monate, da kann es schon passieren, dass man die Kündigung nicht rechtzeitig einreicht. Der Ärger ist anschließend groß. Deshalb: Sofort nach Vertragsabschluss kündigen! Sollte sich der gekündigte Anbieter daraufhin melden und ein Angebot machen, ist es ratsam die Zusendung der Vertragsunterlagen zu verlangen. Gerade am Telefon werden gerne wesentliche Informationen bewusst zurückgehalten beziehungsweise man denkt als Kunde nicht an alle Details. Keinesfalls sollten telefonisch Zusagen gemacht werden. Lieber nochmals in Ruhe vergleichen und prüfen, ob es nicht doch eine bessere Alternative gibt. Unter www.chip.de finden Verbraucher Mustervorlagen für die Kündigung von Handyverträgen.
Ergänzend möchte ich auf meinen Beitrag zum Thema Dual Sim Handys aufmerksam machen. Darin habe ich erläutert, für wen sich diese Smartphones lohnen und welche Vorteile die Nutzung von zwei Sim-Karten haben kann.

Bildnachweis:
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Autor: Artur Jozefiak

Hi, ich bin Artur, 77er Baujahr, kein digital native aber derbe fasziniert von der Onlinewelt und was damit verbunden ist. Blogger, Webentwickler, Familienmensch und immer auf der Suche nach einer Herausforderung. Du findest mich auch bei twitter, facebook.

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