5 Tricks für einen sauberen Bildschirm

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Bild 1: Arbeiten am Notebook

Bild 1: Arbeiten am Notebook

Viele von uns verbringen mehrere Stunden am Tag vor einem Bildschirm, sei es nun ein Computer-Monitor, das Display eines Laptops, der TV-Flatscreen oder ein iPad. Eine ungehinderte Sicht bzw. eine saubere Mattscheibe sind dabei unumgänglich und wünschenswert. Fingerabdrücke, Fettschmiere und Co. können nämlich schnell zu einem nervigen Ärgernis werden. Mit der richtigen Pflege bleibt die Sicht auf den Bildschirm jedoch ungetrübt und die Freude am Monitor lange erhalten. Viele Benutzer wissen allerdings nicht so richtig, welche Methoden sich für die Bildschirmreinigung eignen und welche einen potenziellen Schaden anrichten können. Hier kann schnell geholfen werden – denn befolgt man dabei die folgenden fünf Tricks, ist ein sauberer Bildschirm überhaupt kein Problem mehr.

Leichte Verschmutzungen abwischen

Auch wenn es oft sehr verführerisch scheint – einfach mit einem Taschentuch über den angeschalteten Bildschirm zu wischen, um leichte Rückstände zu entfernen, davon sollte man die Finger lassen. Für die optimale Reinigung eines Bildschirms sollte das Gerät immer vom Stromnetz genommen werden. Wer dabei auf Nummer Sicher gehen möchte, der wartet anschließend 30 Minuten, um gefährliche Kurzschlüsse sicher zu vermeiden.

Mikrofasertuch verwenden

Ist der Monitor dann vom Stromnetz getrennt, kann er mit einem angefeuchteten Lappen gereinigt werden. Dafür eignet sich ein Mikrofasertuch besonders gut. Grundsätzlich sollte das Tuch so fusselfrei wie möglich sein. Reinigungstücher mit Balsam oder gar Feuchttücher darf man auf keinen Fall verwenden. Die hinterlassen nicht nur einen unschönen Schmierfilm, es kann hierbei auch dazu kommen, dass Feuchtigkeit in die Elektronik eindringt. Eine gute Alternative zum Mikrofasertuch ist ein Brillenputztuch. Diese können, falls keine anderen geeigneten Reinigungsmittel vorhanden sind, auch mal zum Bildschirmputztuch umfunktioniert werden.

Spezielle Reiniger für grobe Flecken auf dem Bildschirm

Falls ein paar dicke Flecken, z. B. nach dem Mittagessen, auf dem Monitor gelandet, dann ist ein feuchtes Mikrofasertuch oft nicht ausreichend, um diese Rückstandsfrei zu entfernen. In diesem Fall lohnt sich der Griff zu einem sogenannten TFT-Reiniger. Solche speziellen Reinigungsmittel für Bildschirme bekommt man in Shops wie liebl.de. Die umfassende Auswahl hält dort passende Mittel und Lösungen für jede Art von Bildschirm-Verschmutzung bereit.

TFT-Reiniger für Bildschirme

Der TFT-Reiniger wird auf ein sauberes Mikrofasertuch aufgetragen. Er eignet sich für Flüssigkristall-Bildschirme, Plasma-Bildschirme, Flachbild-Fernseher und sämtliche Touchscreens bzw. Displays. Ohne Druck auszuüben, wird dann die Bildschirmoberfläche sanft damit abgerieben. Falls notwendig, kann dieser Vorgang mehrfach wiederholt werden.

Staub aus den Ecken pinseln

Ist die Oberfläche des Monitors nicht eben, dann sind die Ecken echte Staubfänger. Sie lassen sich oft nur schwer mit einem Tuch auswischen. Die Antwort auf dieses Schmutzproblem ist ein Pinsel. Varianten mit einer flachen, glatten Spitze sind ideal, um die Ecken sanft zu reinigen. Die Borsten sollten dabei weder zu hart, noch zu weich sein. Marderhaarpinsel sind für diese Art der Reinigung eine gute Wahl.

Klassische Fehler beim Reinigen von Bildschirmen vermeiden

Wer bei der Reinigung von Bildschirmen bzw. Monitoren auf die traditionellen Reinigungsmethoden zurückgreift, der kann unter Umständen einen unangenehmen Schaden anrichten. Um Bildschirme auch nach der Reinigung noch einwandfrei benutzen zu können, sollten die folgenden Punkte vermieden werden:

  • Das Reinigungstuch darf nicht zu nass sein. Wird es komplett in Wasser getaucht und nicht richtig ausgewrungen, kann die auslaufende Flüssigkeit in den Bildschirm eindringen und Kurzschlüsse verursachen.
  • Wichtig! Klassische Reiniger, wie Fensterreiniger oder Spülmittel, eignen sich nicht für Monitore. Der Bildschirm ist mit einer feinen Schutzschicht überzogen, die durch aggressive Reinigungsmittel angegriffen und oft beschädigt wird.

Nano-Versiegelung

Eine kostspielige, aber wirkungsvolle Methode, um Bildschirme sauber zu halten, ist die Versiegelung mit Nano-Technik. Feine Partikel werden dabei auf den Monitor aufgesprüht, um eine klare und widerstandsfähige Schutzschicht zu bilden. Diese ist Staub abweisend und resistent gegen Kratzer. Eine solche Maßnahme lohnt sich vor allem dann, wenn Monitore bzw. Bildschirme in anspruchsvollen Arbeitsumgebungen (Labor, Redaktionen, Grafik-Büros, Filmproduktion, Konstruktionsbüros, etc.) genutzt werden.

Bild 1: StartupStockPhotos pixabay.com

Autor: Artur Jozefiak

Hi, ich bin Artur, 77er Baujahr, kein digital native aber derbe fasziniert von der Onlinewelt und was damit verbunden ist. Blogger, Hobby-Webdesigner, Familienmensch, Student der Wirtschaftsinformatik und immer auf der Suche nach einer Herausforderung. Ich bin auch bei twitter, facebook und Google+ zu finden.

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