Die modernste Art seine Einkäufe zu erledigen. Real macht´s möglich.

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real - DRIVE

real - DRIVE2Real testet in Hannover eine echte Innovation in Sachen Einkaufen. Über die Internetseite real-drive.de kann man ab sofort seinen (Lebensmittel-) Einkauf online vollziehen und dann in der Filiale abholen. Wie das geht? Eigentlich ganz einfach. Man wählt seine Artikel (Lebensmittel, Tiefkühlkost, Baby, Drogerie, Getränke usw.) auf der Internetseite real-drive.de aus, klickt sie in den Warenkorb und macht so online seine Bestellung. Das ist nicht viel anders als würde man ein Bekleidungsstück oder Elektrogerät im Internet bei z.B. amazon.de bestellen. Außer eine zusätzliche Service-Gebühr von nur einem Euro soll es keine Mehrkosten geben. Alle Artikel sind zu den ganz normalen Filialpreisen erhältlich. Diesen Einkauf soll man schon ab 2 Stunden nach Bestellung in der Filiale abholen können. Auf der Seite hat real ein schönes Video zur Erklärung publiziert. Zusätzlich kann man sich auf der how-to Seite den Vorgang nochmals in kurzen Stichpunkten durchlesen.

Ist das die neue Art und Weise seine Lebensmittel einzukaufen? Wird sie sich durchsetzen? Geht dann keiner mehr zu real und schlendert zwischen den Regalen auf der Suche nach seinem nutella-Glas? Wie immer gibt es auch hier Vor- und Nachteile für so ein Konzept. Einen Versuch ist es allemal wert. Ich bin mal gespannt wie sich die Sache entwickeln wird. Ich kann mir vorstellen, das die jüngere Generation sehr wohl begeistert sein wird.

Hier sind schon zwei Erfahrungsberichte, die ich über basicthinking.de gefunden habe. Der eine ist bei Erics Blog (Aus dem Leben eines Freaks) und der andere bei netz-basis.com zu lesen.

Wäre das Angebot nicht so weit von mir entfernt, würde ich auch eine Bestellung abgeben. Ich würde aber kein Obst oder Gemüse bestellen. Das sind Lebensmittel, die ich ganz gerne vor dem Kauf anfasse und drücke, um mich so über die Qualität zu vergewissern.

Was meint Ihr? Wäre das etwas für Euch? Welche Vorteile/Nachteile seht Ihr?

Nachtrag vom 24.11.2010: Ich war vor Kurzem in dieser real-Filiale (ohne den drive-in genutzt zu haben) und habe einige Fotos gemacht. Diese könnt Ihr Euch auf meiner Flickr-Seite anschauen.

Autor: Artur Jozefiak

Hi, ich bin Artur, 77er Baujahr, kein digital native aber derbe fasziniert von der Onlinewelt und was damit verbunden ist. Blogger, Hobby-Webdesigner, Familienmensch, Student der Wirtschaftsinformatik und immer auf der Suche nach einer Herausforderung. Ich bin auch bei twitter, facebook und Google+ zu finden.

Ein Kommentar

  1. Ich denke, auch wenn es einen Euro kostet, spart man am Ende Zeit und Geld. Zeit sollte offensichtlich sein und Geld, da man weniger dazu geneigt ist Sachen einzukaufen, die man gerade eigentlich nicht braucht. (Gutes Beispiel, hungrig einkaufen gehen…da nimmt man meist mehr mit, als man eigentlich braucht) Ein Nachteil ist vielleicht die Variation an Produkten. Ich bestelle eher Dinge, die ich bereits kenne und probiere weniger aus, aber das ist nur eine grobe Vermutung. Vielleicht entfällt das auch, wenn man wie bei Amazon arbeitet a la: Kunden, die dieses Produkt gekauft haben, interessierten sich auch für…
    Es ist auf jeden Fall ein spannender Markt für die Zukunft und ich vermute sehr stark, dass immer mehr online eingekauft wird, auch Lebensmittel.

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