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Die Welt der Spezialdrucker – Interessante Informationen zum Thema Drucken und Drucker

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Keywords zum Thema Drucken und Drucker
Spezialdrucker: Etiketten- und Kartendrucker
Es heißt, Ordnung ist das halbe Leben und jeder der diesem Motto folgt, der ist mit einem Etiketten-und Labeldrucker bestens beraten. Denn diese Spezialdrucker eignen sich beispielsweise um Ordnerrücken zu beschriften, Türschilder zu drucken oder Labels für Marmeladengläser und vieles mehr zu kreieren. Des Weiteren eignen sich diese Drucker auch für die Auszeichnung von Produkten, Briefetiketten und anderen Materialien.
Doch so zahlreich wie der Einsatzzweck dieser Drucker ist, so vielseitig sind auch ihre Funktionen sowie das Angebot. Es wird von einfachen, günstigen Labeldruckern bis zu aufwendigen professionellen Printern alles geboten.

Die einzelnen Druckgerätetypen
Die erste Frage ist, was mit dem Drucker gedruckt werden soll? Zum Drucken von Ordnerrücken, Aufklebern, Türschildern und Briefkastenaufklebern werden in der Regel die Beschriftungsgeräte für Kunststoffstreifen genutzt. Diese verfügen auf der Rückseite über eine Klebefläche und können nahezu auf jedem Untergrund angebracht werden. Oftmals sind sie dazu noch laminiert, sodass auch Feuchtigkeit ihnen nichts anhaben kann.

  • Etikettendrucker
    Der Etiketten- oder Labeldrucker ist geeignet um Briefe, Pakete, Produktbeschreibungen und Inhaltsdeklarationen zu drucken. Das hat den Grund, dass man hier mehr als eine Zeile zur Verfügung hat. Bei diesen Geräten wird unterschieden zwischen dem privaten und dem gewerblichen Gebrauch. So druck ein privater Verbraucher höchstwahrscheinlich nur wenige Etiketten in der Woche oder im Monat. Anders sieht es aus bei dem gewerblichen Nutzer. Dieser druckt höchstwahrscheinlich innerhalb weniger Minuten eine Vielzahl von Etiketten. Daher muss man sich die Frage stellen, wenn man ein solches Gerät anschafft, wie hoch ist der Druckbedarf am Tag. Denn entsprechend wichtig ist der Verarbeitungszeit sowie auch der Papiervorrat, der von dem Gerät aufgenommen werden kann. Die leistungsfähigen Modelle können zugleich zwei Etiketten drucken und besitzen dafür zwei Papierschächte und zwei Druckeinheiten.
  • Visitenkartendrucker
    Dieser Drucker ist eher für den gewerblichen Gebrauch als für den privaten. Ein Visitenkartendrucker macht den Geschäftsmann unabhängig von der Druckerei und gestattet es ihm, ganz unkompliziert und schnell neue Visitenkarten zu fertigen, sollte sich beispielsweise die Telefon-Nummer geändert haben. Ein weiterer Vorteil dieser Drucker, die damit gedruckten Visitenkarten sehen wesentlich professioneller aus, als die gestanzten Vordrucke für den normalen Standard-Drucker. Des Weiteren ist es möglich, zu jeder Zeit schnell Visitenkarten nachzudrucken.
    In der Regel befindet sich das Papier oder der Karton in einem Magazin. Es werden auch Geräte angeboten, die lange Papierstreifen zurechtschneiden und einige Geräte sind in der Lage Plastikkarten inklusive Grafiken und Fotos zu bedrucken. Somit es möglich, auch Identitätskarten herzustellen oder Ausweise mit Chipkarten. Der beidseitige Druck ist ein weiterer Zusatznutzen dieser Geräte.

Das Druckverfahren der Drucker
Bei den Spezialdruckern unterscheidet man zwischen drei Druckverfahren

  • Thermodirektdruck
    Bei dem Thermodirektdruck wird kein Farbband oder Ähnliches benötigt, denn hier funktioniert der Druck ähnlich wie bei den einfachen Faxgeräten. Das heißt, dass Papier reagiert auf die Wärme und verfärbt sich an den heißen stellen schwarz.

    Vorteil: Das Verfahren ist recht günstig

    Nachteil: Nach wenigen Monaten dunkeln die Etiketten nach und besonders bei direkter Sonneneinstrahlung.

    Dieses Druckverfahren bietet sich an, für kurzzeitige Beschriftungen. Für eine langfristige Beschriftung ist dieses Verfahren nicht geeignet.

  • Thermotransferdruck
    Diese Drucktechnik ist am weitesten verbreitet. Hier arbeiten die Geräte mit einem Farbband und führen dieses für den Druck über das Papier, dass zu bedrucken ist. Hunderte von kleinen Heizköpfen erhitzen die Folie an den Stellen wo gedruckt werden soll, sodass die Farbe dort schmilzt und auf das Papier übertragen wird. Hier ist auch ein mehrfarbiger Druck möglich. Die Druckqualität ist in der Regel sehr hoch und einige Modelle sind in der Lage, auch andere hitzebeständige Materialien zu bedrucken.

    Vorteil: Man kann bei manchen Modellen teilweise auch auf den Thermodirektdruck ohne Farbband ausweichen, das spart Kosten.

    Nachteil: Wenn es um sicherheitskritische Ausdrucke geht, dann ist Vorsicht geboten! Denn der Text bleibt auf den Farbbändern sichtbar, aufgrund der Farbe, die sich abgelöst hat. Daher sollten die Bänder niemals achtlos weggeworfen werden. Es ist besser, diese gezielt und komplett zu zerstören, wenn nötig.

  • Tintenstrahltechnik
    Einige der Tischgeräte nutzen die allgemein bekannte Tintenstrahltechnik und dadurch wird eine besonders hohe Auflösung erreicht, die weit über 1.000 dpi liegt. Diese Geräte können nicht nur schwarz-weiß drucken, sondern auch in Farbe. Die ganz besondere Stärke dieser Modelle ist der Ausdruck von Fotos. Zudem erlauben die Tintenstrahldrucker auch eine sehr hohe Gestaltungsfreiheit in Bezug auf die Etiketten. Da die Tinte allerdings feuchtigkeitsanfällig ist, sollte eine wasserresistente Tinte eingesetzt werden, die nicht verläuft oder aber man muss den Ausdruck mit einer Schutzschicht überziehen.

    Nachteil: Im Laufe der Zeit geht die Leuchtkraft der Tinte verloren und das ganz besonders bei direkter Sonneneinstrahlung.

Tipps & Tricks rund um die Etikettendrucker
Die Etikettendrucker können im Hochformat ebenso drucken wie im Querformat und hier gilt stets die Faustregel: Je breiter das Etikett sein soll, dass bedruckt werden soll, desto teurer ist das Gerät. Hier ist es möglich bei der Anschaffung zu sparen, wenn einem die Breite wichtiger ist und die Länge nur nebensächlich eine Rolle spielt. Hier sollte dann ein schmaleres Etikett gewählt werden, dass dann um 90 Grad gedreht wird, sofern das Gerät dieses erlaubt.
Ein weiteres Problem ist der Druckbereich, denn nicht jedes Modell kann bis zum Rand drucken. Und hier die Lösung für ein randloses Drucken: Es sollte versucht werden, ein Etikett einzusetzen, bei dem das Trägerpapier breiter ist, als die Etiketten, denn dann ist auch ein randloser Druck möglich.

Autor: Artur Jozefiak

Hi, ich bin Artur, 77er Baujahr, kein digital native aber derbe fasziniert von der Onlinewelt und was damit verbunden ist. Blogger, Hobby-Webdesigner, Familienmensch, Student der Wirtschaftsinformatik und immer auf der Suche nach einer Herausforderung. Ich bin auch bei twitter, facebook und Google+ zu finden.

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