IT mieten – wirtschaftlich und nachhaltig Handeln

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Modernes Großraumbüro - Workplace as a service

Abbildung 1: Modernes Großraumbüro

Klassische und selbst betriebene IT-Arbeitsplätze können einen geschäftskritischen Risikofaktor begründen. Unsichere sowie kostenintensive Systeme werden aus Kostengründen nicht ersetzt und moderne IT-Ausstattungen als notwendiges Übel angesehen. Der neue Trend „Workplace as a Service“ behebt dieses Problem und sorgt für komplett ausgestattete IT-Arbeitsplätze, die optimal ausgestattet sind und alles bieten, was Mitarbeiter für die Arbeit untereinander benötigen.

Wirtschaftlichkeit trifft Nachhaltigkeit und Effizienz
Workplace as a Service eröffnet neue Perspektiven und bietet branchenübergreifend durchdachte Lösungen. Statt Kapital beim Kauf einer kompletten IT-Ausstattung nebst Wartung und Service zu binden, bietet der neue Trend zahlreiche Vorteile. Anschaffungskosten entfallen und wertvolle Ressourcen werden durch die Mietmodelle geschont. Aus betriebswirtschaftlicher Perspektive ist Workplace as a Service eine lohnende Möglichkeit. Je nach vorhandenen Ressourcen des Unternehmens kann maximaler Ertrag erwirtschaftet werden. Nicht nur für Start-Ups oder mittelständische Unternehmen ist dieser neue Trend interessant. Viele Firmen verfügen aus Kostengründen oder aufgrund des großen Aufwandes nicht über die neueste IT-Infrastruktur. Regelmäßige Neuerungen und Wartungen der eigenen IT-Ausstattung sind kostspielig und aufwendig. Durch Mietmodelle können Unternehmen exakt planen, welche Kosten anfallen. Langfristige Planungen werden einfacher, wenn keine unvorhersehbaren Kosten anfallen, weil die IT-Ausstattung veraltet ist oder Ausfälle zeigt. Die IT-Struktur wird durch Mietmodelle zu einem Kostenpunkt, der konkret bezifferbar ist und Eventualitäten keinen Raum bietet.

Skalierbarkeit und Aktualität der Mietmodelle
Wachsen Unternehmen plötzlich, kann das zu einer großen Herausforderung werden. Neue PCs müssen angeschafft und die IT-Struktur optimiert werden. Nicht immer ist das aktuelle IT-System darauf ausgelegt erweitert zu werden. Mietmodelle lösen dieses Problem, denn sie sind flexibel vergrößerbar und stehen „On-Demand“ zur Verfügung. Wartung, Instandhaltung sowie Updates binden Ressourcen. Unternehmen, die Büros mieten, müssen sich um Wartungsarbeiten oder Modernisierungsmaßnahmen keine Gedanken machen und keine Instandhaltungsrücklage bilden. Büros werden genutzt, solange die Räumlichkeiten passen. Mietmodelle gehen einen Schritt weiter. Werden mehr oder weniger IT-Arbeitsplätze benötigt, kann das System zeitnah und individuell angepasst werden.

Workplace as a Service – Vorteil Sicherheit
Viele Unternehmen realisieren erst auf den zweiten Blick, dass es sicherer ist, wenn „Fremde“ sich um die IT-Sicherheit kümmern. Inhouse-Spezialisten kennen die Systeme, oft liegt hier der Schwachpunkt. Mietmodelle beinhalten gleichzeitig Spezialisten, die Abstand haben und Sicherheitslücken im Vorfeld erkennen. Bei einer On-Premise-Infrastruktur sind hohe Sicherheitsstandards oft nur für kurze Zeit zu gewährleisten. Anforderungen ändern sich rasant und erfordern direktes Handeln. Dadurch können Ressourcen eigener Mitarbeiter gebunden werden, die besser im Kerngeschäft eingesetzt würden. Durch Workplace as a Service wird Sicherheit programmierbar und entspricht immer dem aktuellsten Standard.

Maßgeschneidert und optimiert
Jeder Mitarbeiter in einem Unternehmen erhält durch Workplace as a Service exakt die Werkzeuge, die benötigt werden. Hardware, Software oder Zubehör wie Drucker, Smartphone oder Datenvolumen werden individuell zur Verfügung gestellt. Statt Mainstream bieten Mietmodelle einen maßgeschneiderten Service, der das beinhaltet, was benötigt wird. Dadurch erhalten Mitarbeiter optimale Arbeitsbedingungen und Ressourcen werden gezielt eingesetzt. Es wird alles, was benötigt wird, als Service bereitgestellt. Die Abrechnung erfolgt pro Monat und Nutzer. Unternehmen können neue Wege beschreiten, die nachhaltiger sind und für Effizienz sorgen. Je nach Erfordernis werden IT-Schulungen von Spezialisten durchgeführt, sodass Mitarbeiter zeitnah mit Neuerungen vertraut werden. Service bei Bedarf und Fernwartungen optimieren Geschäftsabläufe. Veraltete IT wird ausgetauscht und Unternehmen müssen sich nicht um die Entsorgung der Altgeräte kümmern.

Neue Arbeitsplatzkonzepte
Mitarbeiter verbringen wertvolle Zeit mit dem Ablegen und Suchen von Informationen. Aktenberge oder die sprichwörtliche Zettelwirtschaft zählen bei vielen Unternehmen zum Alltag. In diesem Bereich besteht Handlungsbedarf. Lösungen stehen bereits zur Verfügung, werden aber nicht genutzt, sodass dokumentenintensive Abläufe nicht automatisiert ablaufen, sondern aufwendig manuell realisiert werden. IT-Arbeitsplätze werden zukünftig vermehrt aus der Cloud kommen. Das Konzept „Workspace as a Service“ bietet bedarfsorientierte Abrechnungsmodelle. Sprachsteuerung, automatisierte E-Mail-Funktion oder Touchscreens sind die neuen Trends, die zukünftig Standard sein werden. Mobiles Arbeiten dringt in die Unternehmenskultur ein und sorgt dafür, dass mobiles IT umsetzbar wird. Arbeitnehmer erhalten ein Stück mehr Selbstbestimmung und können flexibler arbeiten. Statt langen Arbeitswegen und aufwendiger Aktenverwaltung bieten die neuen Arbeitsplatzkonzepte mehr Effizienz für beide Seiten. Die Zukunft wird durch Mietmodelle und Workspace as a Service effektiver, ressourcenschonender und mitarbeiterfreundlich.


Abbildung 1: Annie Spratt via Unsplash

Autor: Artur Jozefiak

Hi, ich bin Artur, 77er Baujahr, kein digital native aber derbe fasziniert von der Onlinewelt und was damit verbunden ist. Blogger, Hobby-Webdesigner, Familienmensch, Student der Wirtschaftsinformatik und immer auf der Suche nach einer Herausforderung. Ich bin auch bei twitter, facebook und Google+ zu finden.

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