Smart Cameras: Bringt W-LAN in der digitalen Kamera einen Vorteil?

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Regelmäßig stoßen die Entwickler von digitalen Kameras mit neueren und häufig noch besseren Funktionen auf den Markt. Erst war es die Auflösung, die von 0,5 MP, über 5 MP bis hin zu 20 MP immer feiner wurde, jetzt sind es die smarten Eigenschaften, die den Nutzen einer Kamera erhöhen sollen.

Digitale Kameras, in denen eine W-LAN Funktion verbaut wurde, werden auch Smart Cameras genannt. Ich habe mir angesehen, was dahinter steckt. Weitere Infos zu Smart Cameras findest du hier.

Der Trend des Jahres: Kameras mit WLAN

Besitzt eine Kamera einen WiFi, oder WLAN, oder Wireless-LAN Zugang, liegt sie voll im Trend. Dabei kommt es nicht darauf an, ob es sich um eine Kreativ-Kamera, ein Bridge-Modell oder eine Outdoor-Variante handelt. Wichtig ist, dass sich die Bilder und Funktionen per WLAN übertragen bzw. anwenden lassen. Darin liegt auch schon der große Vorteil einer Smart Camera.

Fotos können sehr viel schneller geteilt und an Freunde geschickt werden. Befindet sich die Kamera im WLAN-Netz und ist auf dem Handy die jeweilige App installiert, können die Bilder mit nur einem Klick direkt in den Speicher des Smartphones geladen werden. Teilweise besitzen die Kameras eine eigene Funktion, mit der sich eine Verbindung zu E-Mail-Postfächern oder sozialen Netzen herstellen lässt. Gibt es WLAN-fähige Fernseher oder Computer im Haushalt, können die Bilder auch dorthin gesendet werden. Über die Smartphone App, die vom Hersteller kostenlos zur Verfügung gestellt wird, hat der User auch Zugriff auf die Funktionen der Kamera, wie zum Beispiel den beliebten Fernauslöser oder den Zoom. Einige Modelle ermöglichen auch eine Anbindung an eine Cloud.

Bringen WLAN Kameras auch Nachteile mit sich?

Alles was Vorteile hat, hat wie gewohnt auch Nachteile. Diese halten sich bei Smart Cameras jedoch im Rahmen. Möchte der Fotograf Bilder mit Geo-Tagging aufnehmen, muss er die Kamera in den WLAN Hotspot des Smartphones einbinden. Die GPS-Funktion des Handys wird nun von der Kamera mitbenutzt. Das schränkt die Verwendung des Smartphones beim Fotografieren erheblich ein und sorgt zusätzlich für eine rasant schwindende Akkuleistung.

Wie wird die Kamera mit anderen Geräten verbunden?

Grundsätzlich ist die Kopplung der Geräte sehr einfach. Die Kamera erzeugt ein WLAN-Netz. Die Zugangsdaten hierzu stehen auf dem Display. Nachdem diese im Smartphone oder im Tablet eingegeben wurden, wird die Verbindung aufgebaut. Mit einem NFC-fähigen Gerät ist die Kopplung noch einfacher. Beide Geräte brauchen hierzu einfach nur nebeneinander zu liegen. Die Kopplung muss dann nur beim ersten Mal bestätigt werden.

Bild: © istock.com/stevanovicigor

Autor: Artur Jozefiak

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